Sajaha 7

SAJAHA 7

Eine graue Wolke treibt näher. Aber sie trägt keinen Regen, sie bringt nicht sanfte Schatten – sie verdunkelt das Licht.

Nicht Frohes kann ich verkünden. Finsternis treibt in kommender Zeit heran. Die Tempel bersten, und die Könige stürzen. Das Volk verfällt in Neid, der Neid schürt den Haß. Der Haß nährt die Kräfte des Bösen und formt Kriege daraus.

Nicht Frohes kann ich verkünden, nicht Schönes noch Licht. Denn das Licht, das in [einer] Zwischenzeit kommen wird, das erschlagen die Diener der Finsternis. Und seinen Schein werden sie mit falschen Tönen vermengen.

Und die graue Wolke treibt näher heran. Sie ballt sich zu Schwarz und verfinstert den Himmel über der Welt.

Und die Erdenbewohner, in ihrer Mehrzahl, unterscheiden nicht mehr zwischen schwarz und weiß, sie vertauschen Böse und Gut; ahnungslos taumelnd, rasend im Wahn. Nichts hat Bestand. Alles fällt.

Nicht Frohes kann ich verkünden – bloß eines: Die siebente Menschheit wird aufsteigen in nochmals späterer Zeit. Zuvor aber müssen alle kranken Seelen vergehen, welche weiß und schwarz nicht mehr trennen.

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