Sajaha 18

SAJAHA 18

(Bruchstück)

1. Ein kupferner Spiegel – leuchtend – verwirrend den Unkundigen. Sein blankes Metall greifst du nicht an, es will deinen Blick.

2. Und du schaust durch den Spiegel über die Ränder der Zeiten. Auf seinem Wasser reisen die Kundigen.

3. Auf dem Gipfel des Weltenberges landet des so dahinreisenden Wanderers Schiff. Niemals findet die Reise ein Ende, die so begann. Den Schall der Stimmen vernimmst du, die sonst keiner hört.

4. Ich sah durch den Spiegel, ich sah den Wanderer. Vom Gipfel des Weltberges aus winkte er mir zu, ihm zu folgen. Ich aber blieb, treu meinem König.

5. Dort oben sammelt der Wanderer Früchte …

(Ende des Bruchstücks)

 

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