Die Sage der Legende des Hirsches: Ungarischer Schöpfungsmythos

Die Samen der Heiligen See brechen aus deiner Schale.

Die Wellen der ewigen See wellen und rollen.

Ihre Wellen schaukeln und ihr Schaum faucht.

Noch ist keine Erde irgendwo, doch in unmessbaren Höhen, droben in seinem goldenen Hause, sitzt der große himmlische Vater auf seinem goldenen Thron.

Er ist der alte, weisshaarige und weissbärtige Gott der Ewigkeit.

Tausende Sterne strahlen auf seiner schwarzen Robe.

Neben ihm sitzt seine Gemahlin, die große himmlische Mutter.

Tausende Sterne strahlen auf ihrer weissen Robe.

Sie ist das Material aus alter Zeit, aus dem alles erschaffen ist.

Sie existierten von der Ewigkeit der Vergangenheit und existieren in der Ewigkeit die kommt.

Vor ihnen steht ihr schöner Sohn mit goldenem Haar wie Sonnenstrahlen.

Der Gott der Sonne Magyar. Der Junge fragte seinen Vater:

„Wann sollen wir erschaffen die Welt der Menschen, mein lieber Vater?“

Die Wellen der ewigen See wellen und rollen.

Ihre Wellen schaukeln und ihr Schaum faucht.

Der alte weisshaarige himmlische Vater senkte seinen Kopf.

Er erwägte die Frage eine Weile und noch länger, dann erhob er sein Haupt und sprach zu seinem Sohne.

„Mein lieber goldenhaariger Sohn, so lasst uns erschaffen, der Menschen eigene Welt, so dass die, die deine Kinder sein werden, einen Ort zum Leben haben.“

„Doch wie sollen wir so eine Welt erschaffen, mein lieber Vater?“

„Dies ist die Weise, in der wir sie erschaffen können.

In den Tiefen der wellendenblauen See der Ewigkeitsind die schlafenden Augen und die schlafenden Samen.

Fahre hernieder in die Tiefen der Großen See.

Bringe die schlafenden Samen und die träumenden Augen, sodass wir eine Welt aus ihnen erschaffen können.“

Der Sohn folgte den Anweisungen seines Vaters.

Er verwandelte sich in das Bild eines goldenen Vogels, in eine Tauchente.

Dann flog er in hinunter in die Tiefen der Unendlichen See.

Er schwamm für eine Weile an der Oberfläche des Wassers,

von den Wellen der See liess er sich für einige Zeit schaukeln.

Dann tauchte er hinab in die tiefen des Blau, auf der Suche nach dem Boden, doch nicht in der Lage ihn zu erreichen.

Als ihm der Atem ausging, war er gezwungen wieder aufzutauchen.

Er schwamm wieder an der Oberfläche, von den Wellen geschaukelt,

Er sammelte seine Stäerke für geraume Zeit.

Nachdem er tiefe Atemzüge nahm, tauchte er wieder hinab in die blauen Tiefen,

tauchte tiefer hinein in die Dunkelheit, während er langsam seinen Atem freigebend,

der wie vibrierende Perlen nach oben aufstiegen und an der Oberfläche der rollenden See zerplatzten.

Dennoch erreichte sein Schnabel den Grund der See, in dessen Sand.

Er nahm etwas davon in seinen schnabel und wie ein Pfeil schoss er hinauf an die Oberfläche des Wassers.

Von der Oberfläche des Meeresgrundes brachte er die schlafenden Samen und die silber-weissen ŸgyŸcske.

Da erwachten die schlafenden Samen, die träumenden Augen öffneten sich und erwuchsen und wurden lebende Wesen.