Adams Calendar in Südafrika, der älteste Kalender der Welt

Adams Calendar, ein kontrovers diskutiertes von Menschenhand gefertigtes, kreisförmiges Steinkonstrukt. Das vermutlich das älteste der Welt. Manchmal als Stone Henge Süd Afrikas bezeichnet, überschreitet diese Konstruktion das Alter von Stone Henge und den Pyramiden um zehntausende Jahre.

In Mpumalanga, Süd Afrika, steht ein Steinkreis mit einem Durchmesser von ca. 30m und wird nach einigen Quellen auf ein Alter von 75.000 Jahren geschätzt. Da sich eine Ausrichtung auf verschiedene Sternbilder erkennen lässt, vermutet man, dass es sich hierbei um den ältesten noch funktionstüchtigen Megalithkalender der Welt handelt. Verteilt in den Bergen Süd Afrikas liegen tausende Ruinen von Steinkreisen. Die ersten Schätzungen über die Anzahl der Ruinen machte der Entdecker Theodore Bent im Jahre 1891, er vermutete ca 4.000 Steinkreise in diesem Areal. 1979 ergaben Zählungen eine Anzahl von 20.000 dieser Steinkreise, Forscher Micheal Tellinger beruft sich laut seinen Studien auf über 100.000 Megalithstrukturen.

Einige der Kreise haben weder Türen noch Eingänge, wohingegen die meisten Bauten durch ein großes Netzwerk aus Tunneln und Kanälen verbunden sind. Dieses Netz aus kreisförmigen Strukturen ist umgeben von unzähligen Ackerterrassen, Adams Calender ist der bekannteste Steinkreis in der Gegend.

Bei den afrikanischen Ahnen bekannt als Geburtsstätte der Sonne oder „Inzale y’Langa“ wurde uns Adams Calender erst richig im Jahre 2003 bekannt. Pilot Johann Heine, der das Gebirge von Mpumalanga seit 20 Jahren überflog, begann sich für diese Bauten zu interessieren und fing an sie zu fotografieren. Als er sich nach dem Ursprung der Strukturen erkundigte, sagte man ihm es handele sich um Überreste von Viehkraalen, die die Bantu Völker im 14. Jh. hinterliessen. Allerdings ist diese Theorie alles andere als bestätigt, da sie sich doch sehr von den anderen Gebilden unterschieden. Die Bantu neigten dazu die Kraale aus Lehm und angespitzten Stöckern zu bauen, was nahelegt, dass sie die Form der Steinkreise zu imitieren versuchten.

Der Name Adams calendar wurde ausgewählt. weil die Steine so ausgerichtet sind, dass der Sonnenverlauf an ihrem Schatten abgelesen werden kann. Der Kalender ist heute noch funktionstüchtig und zeigt den Stand der Sonne auf dem Flachen Stein in der Mitte des Kreises. Dieser bemerkenswerte Kalender, bestand aus in einem Kreis aufgestellter Megaltihblöcke, die Form der des Stone Henge ähnlich, in dessen Mitte sich zwei aufrechtstehende bearbeitete Steine stehen. Die ursprüngliche Form der Steinkonstruktion ist auf Sattelitenbildern immernoch gut erkennbar.

Alle Steine bestehen aus Dolomit und wiegen je bis zu 5 Tonnen, sie stammen allesamt aus einem weit entfernten Steinbruch. Bemerkenswert ist, dass die Gegend um Adams Calendar sehr goldreich ist und viele antike Schächte und Goldminen entdeckt wurden. EIne der größten Goldminen des Landes ist noch heute in Mpumalanga ansässig. Nicht nur in den 1880ern zog das Gold die Menschen in dieses Areal, auch antike Berichte  aus Europa erzählen von den Völkern due Nach Gold und Mineralien in Süd Afrika schürften.

Die ersten Berechnungen vom Alter des Kalenders basieren auf den Aufgang des Sternbild Orion, der bekannt für die drei hellen Sterne ist, die seinen Gürtel formen. Die Erde rotiert auf ihrer Achse und somt auch der WInkel der Sterne und ihre Konstellationen wie sie sich uns präsentieren auf zyklischer Basis. DIese Rotation, die Präzession genannt wird vollendet sich rund alle 26.000 Jahre. Indem bestimmt wurde, wann die drei Sterne

aus Orions Gürtel flach auf den Steinen am Horizont positioniert waren, ergibt sich schätzungsweise ein Alter von 75.000 Jahren. Eine weitere Berechnung aus dem Jahre 2009, die die Erosion des Dolomit mitberechnete, mutet ein Alter von 160.000 Jahren an. Diverse Teile der Markiersteine sind zerbrochen und waren der natürlichen Erosion ausgesetzt. Als man sie wieder zusammensetzen wollte, stellte man fest dass 3 cm durch natürliche Einflüsse abgetragen wurden, die das o.g Alter nahelegt.

Die neusten Entdeckungen, die Michael Tellinger und sein Team machten, sind Klangfrequenzen, die von den Steinen und dem Boden unter ihnen ausgehen. Die Frequenzen bukden gemessen die Form der Blume des Lebens und lassen stromleitende Egenschaften vermuten.

So viele Rätsel um den Kalender von Adam, die nicht gelöst sind. Wer hat diesen

Kalender mit solcher präzision gebaut, in einer Zeut zehntausende jare bevor die Sumerer am Euphrat die Schrift entwickelten oder die Ägypter in Gizeh die Pyramiden bauten. Jeden Tag entdecken Wissenschaftler Spuren hoch entwickelter Zivilisationen, die es nicht geben dürfte, nach modernem Geschichtsverständnis. Was sit passiert, dass wir Menschen all das vergaßen und von vorn beginnen mussten? Vielleicht bringt dieser Kalender ein paar Spuren ans Tageslicht, die uns weiter voranbringen im Verständnis unserer herkunft und unserer Aufgabe hier.

Weitere Links:

http://www.bibliotecapleyades.net

Michael Tellinger auf FB

Michael Tellingers Vortrag zu Adams Calendar